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Jura - Schemata

 

Erfolgsqualifizierte Delikte


I. Tatbestand

1. Verwirklichung des Grundtatbestandes (TB, RW, Schuld)

2. Kausalzusammenhang zwischen Grunddelikt und qualifizierten Erfolg

3. mindestens Fahrlässigkeit, § 18 - ggf. Leichtfertigkeit

4. objektive Zurechung des Erfolges
-> Der qualifizierte Erfolg muß gerade auf dem Grunddelikt beruhen.

5. Unmittelbarkeitszusammenhang zwischen Grunddelikt und schwerer Folge
-> Die schwere Folge muß eine typische Gefahrverwirklichung des Grundtatbestandes darstellen.
Es muß sich die dem Grunddelikt innewohnende Gefahr in dem besonderen Erfolg realisiert haben. Gerade die Gefährlichkeit des Grunddelikts und nicht ein anderes Gefahrmoment muß Ursache der besonderen Folge gewesen sein.
- Dritt- und Opferverhalten
Bsp. A schlägt O nieder - T nutzt die Chance und erschießt B od. O stirbt aufgrund eines Behandlungsfehlers im KH.
- Zusammenhang zwischen Grunddelikt und schwerer Folge wird durchbrochen.
Bsp.: A schlägt O nieder, O ist leicht verletzt - um einen Zeugen aus der Welt zu schaffen, erschießt A ihn. RF: § 227 (-), denn A hat durch sein vorsätzliches Dazwischentreten den Gefahrzusammenhang durchbrochen.

II. RW

III. Schuld

zusätzlich:
-> subj. Vermeidbarkeit
-> subj. Vorhersehbarkeit